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Es war einmal....
Geschichte der Realschule Menden
Am 11.12.1964 fasste die Amtsvertretung den Beschluss, in Menden eine Realschule zu errichten. Nachdem der Kulturminister des Landes NRW diesen Beschluss genehmigt hatte, konnte mit der Einrichtung der neuen Schule begonnen werden. Standort war Menden, am Ortsausgang nach Sankt Augustin. Die Unterbringung wurde durch zwei Schulpavillons gesichert, denen zusätzlich ein kleines Lehrerzimmer und eine Toilettenanlage angegliedert waren.
Ein Jahr später wurde auf Beschluss der Amtsvertretung und nach der Genehmigung durch den Kulturminister NRW eine Aufbaurealschule angegliedert. Sie war die zweite Schule dieser Art im Regierungsbezirk Köln und kam dem Anliegen vieler Volksschüler entgegen, bei bestehender Eignung auch noch nach dem 6. und 7. Schuljahr in die Realschule wechseln zu können.
Bedingt durch sehr hohe Anmeldezahlen für beide Schulen reichte bald der Schulraum nicht mehr aus. Bis zum Jahre 1968 mussten aus Beständen der Bundeswehr Feldhäuser angekauft werden. Es waren insgesamt 16, die den Schüleransturm aufnehmen mussten. So war es nicht verwunderlich, dass Amtsvertretung und Amtsverwaltung große Anstrengungen unternahmen, um Real- und Aufbaurealschule in einem Neubau unterzubringen.
Bereits 1966 begannen Planungen und Bauarbeiten. Verantwortliche Architekten waren das Ehepaar Parade aus Düsseldorf und für den Innenausbau Herr Kreutz aus Sankt Augustin. Nach zwei Jahren Bauzeit konnte der Neubau am 09.08.1968 bezogen werden. Die endgültige Fertigstellung zog sich jedoch noch weitere 8 Monate hin.
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